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April 23, 2016
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April 23, 2016

Don’t look away

[:en]

An international youth exchange with youth from Macedonia and Germany

Dates: 27.08.-03.09.2013
Venue: Landherberge Essern, Diepenau
Participants: 12 participants per country
Group leaders: 5 group leaders per country
Helpers: 4 Helpers for Nursing and Logistics
Translators: 2 Translators
Sponsors: Youth in Action, Bonn

“Don’t look away” is an international youth exchange for youth with physical and mental disabilities from Ammerland, Germany and Skopje, Macedonia that will bring this disadvantaged youth together and they will spend creative time in workshops developing their basic abilities like speaking, moving, self-expression and basic knowledge about handcraft, different cultures, geography etc.

The project should enable young people with fewer opportunities to widen their horizons and to learn something about other cultures and habits as well as to get out of daily life and to see new things. The project is financed by Youth in Action program from European Union trough German National Agency with number DE-31-E39-2012-R3. The organizers cover 70% of travel costs and accommodation and food in Germany. The rest of the 30% from travel costs were covered by participants from Friedehorst and TAV Macedonia as well as Wizzair.

PROJECT DONOR

[:de]

Eine internationale Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus Mazedonien und Deutschland

Termin: 27.08.-03.09.2013
Veranstaltungsort: Landherberge Essern, Diepenau
Teilnehmer: 12 Teilnehmer pro Land
Gruppenleiter: 5 Gruppenleiter pro Land
Sponsoren: Jugend in Aktion, Bonn, Wizzair, TAV Skopje, Landherberge Essern

Don’t look away war eine Jugendbegegnung, die vom 27. August bis zum 03. September 2013 in Diepenau, in der Landherberge Essern stattfand. Das Besondere an dieser Begegnung war, dass die Jugendlichen aus Deutschland und Mazedonien auf Grund ihrer Behinderung in Heimen in Bremen und in Skopje leben. Vor allem in Mazedonien ist oft nicht genug Personal vorhanden, um die Jugendlichen in ihrer geistigen Entwicklung zu unterstützen, vor allem da die meist noch Minderjährigen weit weg von ihren Eltern wohnen und deshalb auch eine besondere Förderung benötigen.

Vor diesem Projekt haben wir uns gefragt, ob es möglich ist, dass die Jugendlichen, obwohl sie zwei vollkommen unterschiedliche Sprachen sprechen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen, Freundschaften schließen können und ob es für die Jugendlichen möglich ist, durch die kulturelle Begegnung und durch verschiedene Methoden wie Kunsttherapie, Theaterpädagogische Workshops und Handwerken ihre geistigen Fähigkeiten in nur sechs Tagen sichtbar zu verbessern.

Die sechs Tage und sieben Nächste waren für TeilnehmerInnen sowie für BetreuerInnen und PflegerInnen stressvoll aber auch voll mit Freude, Spaß und lauter neuen Dingen, die es zu entdecken gab. Es war für jede/n, der an dem Projekt mitgewirkt hat, eine klare Bereicherung. Sehr erstaunlich war, dass ein Mädchen aus Mazedonien, die jahrelang nicht gesprochen hat, auf einmal nach Sascha, einem deutschen Jugendlichen gerufen hat. Die BetreuerInnen des Mädchens waren sehr erstaunt über das Verhalten und die Entwicklung, die das Mädchen in der kurzen Zeit gemacht hat.

Obwohl die Kommunikation zwischen den Jugendlichen auf Grund sprachlicher Barrieren erschwert war, haben sie sehr gut miteinander kommuniziert, konnten sich aufeinander einlassen und haben sich immer gegenseitig geholfen, z.B. bei der Essensausgabe, beim Rollstuhl schieben, bei den Workshops und beim Zubettgehen. Am Abschiedstag mussten die mazedonischen Jugendlichen bereits um fünf Uhr morgens abreisen und die deutschen Jugendlichen haben sich einen Wecker gestellt, damit sie sich mit ausgiebigen Umarmungen und unter Tränen verabschieden konnten.

Die Jugendlichen wurden durch die Jugendbegegnung offener gegenüber Jugendlichen aus anderen Ländern und konnten eine Vorstellung von den verschiedenen Kulturen und Ländern bekommen.

Bei den Nachbesprechungen etwa zwei Monate nach dem Projekt haben die Jugendlichen erzählt, dass sie sich gegenseitig Briefe geschrieben haben und noch immer von ihren Erlebnissen berichten.

Im Interesse der Jugendlichen wird ein wiederholter Besuch stattfinden.

Die Teilnehmer kommen aus Friedehorst Bremen und Zavod za rehabilitacia Skopje.

www.friedehorst.de

https://www.facebook.com/pages/Zavod-za-rehabilitacija-na-deca-i-mladinc…

Dieses Projekt wird vom europäischen Jugendprogramm “Jugend in Aktion” mit der Nummer DE-31-E39-2012-R3 finanziert und deckt Essen, Unterkunft, Programm und 70% der Reisekosten. 30% der Reisekosten der mazedonischen Teilnehmer werden von Wizzair und TAV Skopje übernommen.

Einen großen Dank ebenso an die Landherberge Essern, die uns so nett willkommen geheißen hat: www.landherberge-essern.de

PROJECT DONOR

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